In Teilen von Lohausen, Kaiserswerth und Kalkum ist das Grundwasser mit perfluorierten Tensiden (PFT) belastet. Für die Bevölkerung bedeutet das, dass die Nutzung des Grundwassers zu Bewässerungszwecken im betroffenen Gebiet durch die Landeshauptstadt Düsseldorf untersagt ist. Zum anderen raten Experten von Gesundheits- und Umweltamt der Stadt vom Verzehr der Fische aus den Kaiserswerther Seen ab. Das Schwimmen in den betroffenen Seen ist – wie in allen Baggerseen Düsseldorfs – ohnehin verboten.

Als besondere Vorsichtsmaßnahme werden jetzt dennoch zusätzliche Verbotsschilder aufgestellt, die auf mögliche Gesundheitsgefahren hinweisen. Die Seen befinden sich in Privatbesitz und sind zum Teil eingezäunt. Die Eigentümer wurden frühzeitig über die Wasserbelastung mit PFT unterrichtet.

Dabei ist die akute Toxizität der perfluorierten Tenside laut Bundesinstitut für Risikobewertung gering. Kritisch wird dagegen die lange Persistenz (Beständigkeit) im menschlichen Organismus bewertet. Aufgrund von Tierversuchen stehen diese synthetisch hergestellten, langlebigen organischen Chemikalien, die in der Natur nicht vorkommen, im Verdacht, krebserregend zu sein. Sie werden zudem als fortpflanzungsgefährdend eingestuft.

Weitere informationen auf www.duesseldorf.de

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