Die Königsallee – nicht in ihrer ganzen Historie strahlte sie Glamour aus. Doch immer stand sie für Düsseldorf und Besucher der Stadt derartig im Fokus, dass sie beherrschendes Motiv im Postkarten-Angebot war.

Die Postkarte oben wurde am 17.Juni 1906 geschrieben. Ein Holländer äußert sich auf der Karte an seine Tochter begeistert über die Kö und den Hofgarten. Bemerkenswert: die Bepflanzung am unteren Ende der Kö. Vorn sieht man eine Blumeninsel mit dem detailgenau gepflanzten Stadtwappen. Den Schalenbrunnen gab es, wie man sieht, damals schon und im Hintergrund links lugt das heutige Steigenberger Parkhotel hervor.


Noch ein kleiner Blick zurück: Ein Bild, das uns heute schon nahezu idyllisch erscheint – die untere Kö in den Sechzigern des vorigen Jahrhunderts. Im Hintergrund des Postkartenfotos oben, wo heute die Schadow-Arcaden zum Bummel einladen, ein Bürohaus mit Werbung für „Creme Mouson“, für die Filmproduktion Metro Goldwyn Mayer, für Cinzano, damals ein „In-Getränk“ und für ein Teppichhaus. Im Vordergrund die Straßenbahn mit Persil-Werbung – „Persil – die vollendete Wäschepflege“. Ein Polizist regelt den Verkehr und auf der Kreuzung einen VW-Käfer, auf den damals viele stolz waren.

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