Wild aus Düsseldorf kauft man bei der Jagdschule Düsseldorf

Es lebe, was auf Erden stolziert in grüner Tracht,
die Wälder und die Felder,
die Jäger und die Jagd.“

Jagdlied (Wilhelm Müller, 1822)

Wenn im Herbst die ersten Laubbäume eine leichte Rot- oder Gelbtönung annehmen, dann kommt sie, die Hohe Zeit der Jäger. Auch rund um Düsseldorf wird gejagt und gehegt. „Wenn wir unserer Hauptaufgabe, der Hege und Pflege des Wildbestands, nicht nachkommen, sind wir fehl am Platz“, sagt Gerd Spieker, Vorstand der Kreisjägerschaft Düsseldorf-Mettmann im Landesjagdverband NRW. „Dazu gehört aber auch, dass wir jedes Jahr Tiere erlegen, um das Gleichgewicht des Waldes zu erhalten.“

Natürliche Feinde haben unsere Waldtiere heute nämlich kaum noch. Da sorgt der Jäger für die gesunde Bestandserhaltung. Rund um Düsseldorf gibt es Fasanen, Rehe, Hasen, Kaninchen, Kanada- und Nil-Enten, Stockenten, Graugänse, Füchse und Dachse. Aber auch Waschbären haben sich hier angesiedelt. „Die jedoch sind schwer zu bejagen“, weiß Gerd Spieker. „Sie sind nachtaktiv und sehr geschickt im Verbergen.“

Im Hasseler Forst an der Düsseldorfer Stadtgrenze zu Hilden tummeln sich Wildschweine. Hirsche gab es in unseren Wäldern früher kaum und auch heute sind sie eher in der Eifel zu finden. Sie durften übrigens bis 1848 nur vom Adel bejagt werden, was den Begriff Hochwild erklärt. Nur das sogenannte Niederwild (Hasen und Kaninchen) war damals entsprechend für das „niedere Volk“ gedacht.

Der Jäger prüft ständig seinen Wildbestand im Revier und meldet ihn der jeweiligen Jagdbehörde. Danach werden für drei Jahre die Abschussquoten festgelegt. „Allerdings können sie sich auch wieder ändern“, erklärt Gerd Spieker. „In diesem Jahr wird es weit weniger Fasanen geben, als angenommen. Das Hochwasser im Juni hat viele Brutstätten vernichtet.“ Da werden die verbliebenen Bestände natürlich geschont, bis sie sich wieder erholt haben.

Der größte Feind des Wildes ist der Verkehr – ein Drittel der Tiere kommt durch Autos ums Leben. Aber auch in der Schonzeit leiden die Tiere unter den Menschen. Gerd Spieker: „Klar, dass die Menschen rund um die Städte die Wälder zu Spaziergängen nutzen. Doch sie sollten auf den Wegen bleiben und vor allem ihre Hunde an der Leine behalten.“ Gerade Rehwild ist Fluchtwild, wird es aufgeschreckt, rennen die Tiere kopflos um ihr Leben. Nicht wenige verlieren es dabei, weil sie einfach auf Straßen und Schienen laufen.

Seit dem 1. September dürfen Rehe geschossen werden, die Bockjagd ist schon länger offen. Im Oktober kamen die Hasen dazu. Jetzt ist alles offen und alle jagdbaren Tiere dürfen bis 31. Dezember gejagt werden … es gibt Wild in Hülle und Fülle. Tiere aus der eigenen Region werden von vielen Menschen bevorzugt.

Auch rund um Düsseldorf kann man Wild direkt vom Jäger kaufen (siehe Liste unten). Die küchenfertigen und zugeschnittenen Stücke werden vom Fleischermeister und Jäger selbst ausgesucht und fachmännisch weiterverarbeitet. Bei der Jagdschule Düsseldorf erhalten Sie das sogenannte Wildbret in kleinen wie in großen Mengen, küchenfertig einvakumiert oder frisch von der Strecke. Sie können es sich auch liefern lassen – gegen Gebühr. Ab einer Bestellung von 150,00 Euro liefert Ihnen die Jagdschule Düsseldorf das Fleisch frei Haus (bis 25 km um Düsseldorf, weiter nach Vereinbarung). Es lohnt sich also eine größere Bestellung zusammen mit Freunden und Verwandten zu tätigen oder Teilmengen einzufrieren. Frischer als hier bekommen Sie das Wild ganz sicher nirgendwo in Düsseldorf.

Hier finden die Wildbretliste der Jagdschule Düsseldorf als Download

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Warum ist Wildbret essen besonders gesund?

Wildbret (wildbræt „Fleisch vom Wild“) ist die Bezeichnung für Fleisch von frei lebenden Tieren, die dem Jagdrecht unterliegen. Das Wildfleisch ist arm an Fett und reich an Eiweißen, Mineralstoffen und Vitaminen. Es enthält ungesättigte Omega-3-Fettsäuren, die der menschliche Körper nicht selbst synthetisieren kann. Das Gesundheitsbewusstsein vieler Feinschmecker ist heutzutage besonders ausgeprägt. Man isst nicht mehr einfach nur „lecker“, sondern achtet besonders auf Vitamin-, Fettgehalt und Verträglichkeit der Speisen. Das Wildbret Angebot der Jagdschule Düsseldorf Rhein-Ruhr in NRW ist da die ideale Alternative zu Schweine- oder Rinderfleisch, sorgt für Abwechslung auf dem Speiseteller und excellente kulinarische Genüsse.

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Auch hier können Sie Wild aus der Region um Düsseldorf kaufen

 

Revierjäger Gerolf Blittersdorf
Kölner Weg 51
40589 Düsseldorf
Tel. 0171 – 384 39 07

Christian Demmer
Düsseldorfer Str. 25
42697 Solingen
Tel. 0170 – 281 6851 metzgereidemmer@arcor.de

Andreas Kohnen
Angerweg 6
42579 Heiligenhaus Tel. 0172 – 225 289 21

Luciana Volmer
Bergstr. 62
42489 Wülfrath
Tel. 0173 – 27 25 870 L-MVolmer@t-online.de

Fleischerei Schürmann
Friedrich Str. 261 425551 Velbert
Tel. 02051 – 22 704

Foto: © luzifere – Fotolia.com

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