Seit 155 Jahren findet dieses Spitzenrennen weltweit Beachtung und blickt auf eine spannende Geschichte zurück. Der „Preis der Diana“ wurde zum ersten Mal 1857 in Berlin-Tempelhof ausgetragen und gehört damit zu den traditionsreichsten Wettbewerben des Turfjahres. Henkel holte 2006 das hochkarätige Sportevent nach Düsseldorf, das seitdem auf der Galopprennbahn Grafenberg durchgeführt wird.

Zur 155. Auflage der Veranstaltung treffen sich auch in diesem Jahr die besten dreijährigen Vollblut-Stuten aus dem In- und Ausland zur Prüfung in diesem Gruppe-I-Rennen, der höchsten Wettkampfklasse. Auf einer Streckenlänge von 2.200 Metern kämpfen sie am 4. August um 400.000 Euro Preisgeld – so viel wie bei keinem anderen Stutenrennen in Deutschland. Da es sich um ein Rennen für ausschließlich dreijährige Stuten handelt, hat jede Teilnehmerin nur einmal im Leben die Chance, den Henkel-Preis der Diana zu gewinnen. Die Siegerin avanciert unmittelbar zu einem vierbeinigen Star im Millionenwert.

Bereits im Juni des Vorjahres müssen Besitzer und Trainer gemeinsam entscheiden, ob eine Nennung für den Preis der Diana abgegeben wird. Wer sich nicht rechtzeitig anmeldet, kann später nur gegen die zehnfache Nenngebühr teilnehmen. Welche Stuten und Jockeys am 4. August also an den Start gehen, entscheidet sich erst wenige Tage vor dem Rennen.

Als deutsches Pendant zum französischen Prix de Diane und den englischen Oaks findet das Rennen weltweit Beachtung. Der Preis ist nach Diana (Artemis), Göttin der freien Natur, Fruchtbarkeit und Reinheit, benannt.

Foto: Martin Brand

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