Jetzt, da die Tage kürzer werden, die Blätter herrlich leuchten und es draußen langsam kälter wird, ist Saisonauftakt für die Suppenzeit. Wir starten in die Saison mit einer klassischen Hühnersuppe, die nicht nur bei Erkältungen helfen soll und die Lebenskräfte stärkt, sondern neben der Rinder- und Gemüsebrühe auch eine hervorragende Basis für all die köstlichen Suppenrezepte und Saucen der Saison ist.

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Köstlich Löffelbares, wie eine „Kürbis-Kokos-“ (Rezept hier) oder „Kartoffel-Gorgonzola-Suppe“ … alle haben als Basis einen Suppenfond. Wozu diesen aber teuer im Supermarkt oder Feinkostladen kaufen, wenn man ihn ganz leicht selber auf Vorat kochen kann und ganz nebenbei auch noch weiß, was drin ist.

Hunersuppe

Viel mehr braucht man nicht … für eine kräftige Hühnersuppe (© yamix – Fotolia.com)

Wichtig daher … nur hochwertiges, regionales Gemüse vom Markt und ein schönes Bio-Suppenhuhn aus Freilandhaltung für die Hühnersuppe verwenden. Nur dann ist die Suppe wirklich vitaminreich und gesund.

Unser Rezept ergibt am Ende ca. 6 Liter Hühnersuppe, die man – in saubere Flaschen oder Konservengläser abgefüllt – einfrieren oder 2 bis 3 Wochen problemlos im Kühlschrank lagern kann. Sie werden sehen, dass diese Menge Hühnersuppe nach spätestens 3 Wochen aufgebraucht ist.

Zutaten für die Huhnersuppe:

1       Suppenhuhn (Freiland möglichst Bio-Qualität) ca. 2,5 kg 1       Zwiebel (groß) 2       Karotten (groß) 1/2    Blumenkohl (klein) 1       Petersilienwurzel (mittelgroß) 1/2    Knollensellerie 1       Stangenlauch 1       Bouquet Garni (z.B. aus Thymian, Petersilie, Liebstöckel …) 3       Lorbeerblätter 3       Nelken 1       Zimtstange 1 EL  Pfefferkörner (schwarz) 2       Knoblauchzehen 4       Wacholderbeeren 2       Ingwerscheiben (ungeschält) Salz, Pfeffer aus der Mühle

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Zubereitung der Hühnersuppe:

  1. Zwiebel halbieren und in einer Pfanne ohne Öl auf den Schnittseiten hellbraun rösten. Am Ende kurz auch die Pfefferkörner, Nelken und Wacholderbeeren in die Pfanne geben und mitrösten, bis sie leicht glänzen. So entfalten sich erst die ätherischen Öle.
  2. Das Huhn von innen und außen waschen und im Ganzen zusammen mit Zwiebeln, Nelken, Pfefferkörnern, Wacholderbeeren, Lorbeerblättern und Bouquet Garni in einen ausreichend großen Topf geben und ca. 9 Liter kaltes Wasser angießen. (Bei kleineren Töpfen die Zutaten und Wassermenge entsprechend anpassen!)
  3. Langsam (!) alles einmal aufkochen, Hitze reduzieren und 4 – 5 Stunden lang knapp unter dem Siedepunkt (!) bei halb geschlossenem Deckel köcheln lassen. Hin und wieder den aufsteigeneden Schaum mit einem Schaumlöffel abschöpfen.
  4. Suppengemüse putzen, in grobe Würfel schneiden und etwa eine Stunde vor Ende der Kochzeit in die Suppe geben.
  5. Am Ende der Kochzeit werden Gemüse und Gewürze mit der Schaumkelle vollständig entfernt und die Brühe mit dem Huhn bei geschlossenem Deckel über Nacht (auf dem Balkon oder Terrasse) kalt gestellt.
  6. Am nächsten Tag wird mit einer Kelle das Fett auf der Oberfläche entfernt und die Brühe noch einmal aufgekocht. Das Huhn nun aus der Brühe entfernen und wegwerfen (es ist vollständig ausgekocht, wert- und geschmacklos und kann bedenkenlos ohne weitere Verwertung entsorgt werden).
  7. Die Brühe durch ein mit einem Tuch ausgelegtes Sieb in einen anderen Topf gießen, nochmals kurz aufkochen und vollständig erkalten lassen. Jetzt in z.B. große Plastikflaschen abfüllen und im Kühlschrank (ca. 2 bis 3 Wochen haltbar) oder Gefrierschrank für die weitere Verwendung aufbewahren.

Wer die Suppe gleich als klare Hühnersuppe mit Einlage essen möchte, schnippelt die gewünschte Menge an frischem Gemüse (Karotten, Kartoffeln, Lauch, …) in grobe Stücke und kocht diese in der fertigen Hühnersuppe für ca. 10 – 15 Minuten bis zur gewünschten Garstufe. Auch kleine Nudeln sind eine beliebte Einlage (Garzeit auf der Packung beachten).

Guten Appetit!

Weitere leckere Rezepte von unserem Team auf www.kochvermaechtnis.de

Hühnersuppe

© Foto: Doris Heinrichs – Fotolia.com & © Foto: yamix – Fotolia.com

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